| Fazit:Das Gehege wurde noch 1997 fertig, die Marderhunde fühlen sich wohl und hatten Nachwuchs. Das Gehege ist um ein Vielfaches besser als die alte Anlage und wird von den Besuchern gut akzeptiert. Vieles mußte
dem Rotstift zum Opfer fallen, aber auch viele kleine Elemente, die kaum Geld, sondern nur Gestaltungswillen erfordert hätten, sind nicht verwirklicht. Der Kunstbau funktioniert nicht; die Tiere sind dort selten zu sehen. Die Tierhaltung ist zufriedenstellend, der gestalterische und didaktische Anspruch leider nicht erfüllt. Allerdings hätte sich ein Gehege nach unserem Konzept auch deutlich vom Charakter des übrigen Tierparks unterschieden. Trotz dieses ernüchternden Ergebnisses, und obwohl die doch nicht unerhebliche (und unentgeltliche) Arbeit der Zoo-AG im Zusammenhang mit der Marderhundanlage nie erwähnt wurde, haben wir uns bereiterklärt, auch am nächsten Projekt mitzuarbeiten: der Erneuerung der Limicolenvoliere. Denn: Wir haben bei der Planung vieles gelernt und letztlich beträchtlich dazu beigetragen, die Haltung der Tiere zu verbessern. Insofern war das Projekt doch ein Erfolg. |