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typischen, sehr geregelten Verhaltensrhythmus aus
alternierenden Aktivitäts- und
Ruhephasen, der auch unter den verschiedenen
Haltungsbedingungen prinzipiell bestehen
bleibt, als sehr gut geeignetes Modelltier für die
Anwendbarkeit der Methode der
Angewandten Chronoethologie in der Zootierhaltung
herausgestellt. Abweichungen von der
Norm können leicht erkannt werden. Änderungen im
Verhaltensmuster in Form erhöhter
lokomotorischer Aktivität lassen bei den untersuchten
Tieren auf Unwohlsein (Krankheit,
Abweichungen von der täglichen Routine, unterbundenes
Brunftverhalten) schließen und
können im Sinne eines chronoethologischen Paradigmas als
eine indikative Verhaltensweise
gewertet werden. Das Ziel einer vollständig
automatisierten Verhaltenserfassung- und
Auswertung mittels Bewegungsmeldern soll im restringierten
Raum der Elchbox in einem
weiteren Projekt verwirklicht werden, um damit
Tierpflegern, Zooveterinären und
Verantwortlichen ein gut handhabbares Mittel zur
objektiven und langfristigen Beurteilung
des Wohlbefindens ihrer Schützlinge zur Verfügung stellen
zu können.
Zusammenfassung